Miniwochenende 2012

Zum dritten Mal in diesem Jahr trafen sich die Ministranten, um gemeinsam ein Wochenende zu verbringen. Schon im Vorfeld war die Begeisterung riesig und so trafen sich am Freitagabend 13 Ministranten. Nachdem die Betten aufgebaut waren, wurde das letzte Tageslicht genutzt um Fußball zu spielen, während einige den Grill anheizten und das Abendessen vorbereiteten. Zum Nachtisch gab es dann Knüppelkuchen, der so klebrig war, dass er sogar im abgebackenen Zustand am Stock haften blieb. Nach dem gemeinsamen Abendgebet ging es auch schon ins Bett um Kraft für den nächsten Tag zu sammeln.
Nach einer viel zu kurzen Nacht und dem Morgengebet gab es ein ausgiebiges Frühstück. Danach hieß es Taschen packen mit Süßigkeiten und Schwimmsachen für den Tagesausflug. Wir fuhren mit der Straßenbahn ins Verkehrsmuseum. Leider hatte man unsere Anmeldung vergessen und so gab es für unsere Gruppe keine Führung durch die Sonderausstellung. Zum Glück war alles gut verständlich aufgearbeitet und so lernten wir, wie schwer es ist, sich in einem Rollstuhl zu fortzubewegen oder blind zu sein. Außerdem hatten wir riesigen Spaß beim Fliegen im Flugsimulator und dem Betrachten einer Modelleisenbahnanlage. Zum Schluss unseres Besuches sahen wir noch einen Film über die Schifffahrt der frühen Hochkulturen mit Papyrusbooten.

Nach dem anstrengenden Besuch gab es erst einmal für jeden einen Döner zum Mittagessen und eine Pause vor dem deutschen Hygiene-Museum. Nun packten wir unsere Badesachen im Georg-Arnold-Bad aus und gingen zwei Stunden schwimmen. Um den langen Heimweg zu versüßen gab es noch ein Eis. Wieder in der Gemeinde angekommen, waren wir so erschöpft, dass wir zusammen einen Film schauten. Nach dem Abendessen mussten wir aufräumen, es wurde noch eine Runde Miniactivity gespielt und dann war es auch schon Zeit für das Abendgebet.
Am nächsten Morgen packten wir schnell unsere Sachen zusammen und fuhren nach dem Frühstück in die evangelische Christuskirche um mit einem gemeinsamen Gottesdienst den Dekanatstag zu beginnen. Mit diesem Gottesdienst endete das Ministranten-Wochenende.

Philipp Schegner