Miniwochenende 2011

Wir trafen uns am Freitagnachmittag, packten unsere Sachen aus und spielten mit unserer jungen, dynamischen Gemeindereferentin ein paar Kennlernspiele, damit sich die zukünftigen Minis und die alten Hasen erst einmal bekannt machen konnten. Anschließend wurde gegrillt und um die überflüssig aufgenommenen Kalorien wieder zu verbrennen spielten wir Zweifelderball, wobei das Wort „Spiel“ eher durch das Wort „Kampf“ ersetzt werden sollte. Dann ließen wir den Tag noch am Lagerfeuer mit Gitarre und Knüppelkuchen ausklingen, bevor es noch eine Abendandacht gab.

Am nächsten Tag weckten die Kleineren die Größeren schon sehr früh, so dass wir eine halbe Stunde eher (und da denkt man, um 7:30 Uhr

aufstehen ist für einen Samstagmorgen schon ziemlich früh!) Frühstücken konnten. Anschließend begaben wir uns in zwei Gruppen zu einem Geländespiel, welches uns durch ganz Kleinzschachwitz führte. Dabei konnten die Kids ihr Wissen um den Ministrantendienst und ihre Sportlichkeit beweisen. Nach einer sehr kurzen Verschnaufpause fuhren wir mit der Bahn zu den technischen Sammlungen. Dort gab es den einzigen Minuspunkt für dieses Wochenende. Die geplante kindgerechte Führung mit Experimenten rund ums Thema Feuer, entpuppte sich als Monolog über Fotoapparate, Filme

und ähnliche für uns „hochinteressante“ Sachen. Nachdem der Minichef schon lange abgeschaltet hatte

und lieber mit ein paar Kindern rumblödelte, die Gemeindereferentin irgendwo in die Ferne träumte, die Hälfte der Kinder auf dem Klo waren und nur noch Herr Dokup und Philipp ernsthaft zuhörten, hatte der Führer ein Einsehen und wir durften endlich in den Mathebereich, um uns an diversen kniffligen Rätseln auszuprobieren. Viel zu zeitig mussten wir leider wieder ge

hen um den Zeitplan nicht völlig über den

Haufen zu schmeißen. Auf dem Weg ins Arnoldbad gab es noch Mittagessen am Dönerstand, wobei das Bestellen der Döner zu einer halbstündigen Wissenschaft gemacht wurde. ;-) Herr Dokup verabschiedete sich dann in Richtung Vorabendmesse und für uns ging es ins Schwimmbad. Traditionell gab es dort dann die Wasserschlacht, kleine gegen große Minis. Völlig fertig ging es dann zurück nach Zschachwitz mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Dort angekommen wurde der Gottesdienst für den nächsten Tag vorbereitet und sich über die Gestaltung der Ministunde unterhalten, während unser Abendbrot, bestehend aus Plinsen,

vorbereitet wurde. Nach dem Essen gab es noch eine kleine aber feine Andacht un

d dann ging es schon ins Bett für die Kleineren. So

dachten die Großen zumindest, die völlig fertig vom Wochenende ihr Feierabendbier tranken während die Kleineren im Schlafsaal lieber

Sackhüpfen spielten, ohne ans Schlafengehen zu denken.

So geschah es, dass wir diesmal alle „ausschlafen“ konnten. Nach dem Frühstück gingen wir in die Kindermesse und gestalteten diese mittels Lieder, Fürbitten und Anspiel mit. Auch die Predigt sprach vielen von uns aus dem Herzen. Der Gottesdienst als Krönung eines genialen Wochenendes! Danach packten noch schnell alle beim Aufräumen an und so konnten die, die es wollten das Wochenende noch im Kinderhaus beim 20 jährigen Jubiläum ausklingen lassen.

Fazit: Auch dieses Jahr gab es ein buntes Programm, welches interessant und nicht allzu voll gestopft war, alle kamen auf ihre Kosten

und hatten Spaß daran. Auch wenn einige hinterher meinten wir müssten so was mehr als einmal im Jahr machen, ist dies aufgrund des Organisationsaufwands her leider nicht realisierbar. Dafür haben wir aber schon einige neue Ideen entwickelt wie wir unsere Gruppe und den Zusammenhalt weiter stärken können. Lasst euch überraschen. Als nächstes steht ja auch erst einmal das Minifußballturnier an.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen des Wochenendes beigetragen haben. Sei es, dass Dinge von A nach B gefahren, eingekauft, gekocht, organisiert, vorbereitet,

durchgeführt und diskutiert wurden, oder einfach nur teilgenommen  wurde. Danke für Alles und bis nächstes Jahr!


ein paar Minis