Rückblick Anbetung am Gründonnerstag

Seien Sie mal ganz STILL! Einfach nur Stille, das war unser Anliegen zur Nachtwache an Gründonnerstag. Und es hat sich gelohnt. In der Kirche war zu jeder Zeit eine rege Beteiligung zu sehen, zum Taizégebet wie um 3 Uhr nachts. Sehr viele aus unserer Gemeinde haben mal einen Blick auf unser Angebot geworfen, worüber wir uns sehr gefreut haben. Wir möchten mit diesem kleinen Rückblick allen Teilnehmern ganz herzlich danken!

 

Nur Teelichter und die Apostellichter beleuchteten die Kirche, als wir „Laudate omnes gentes“ anstimmten. Mit dem Taizégebet begann eine Nacht voller Stille, nur für Ihr Gebet. Keiner traute sich aufzustehen, als wir „Bleibet hier und wachet mit mir“ zu Ende gesungen hatten. Eine Atmosphäre, die uns als Organisatoren gezeigt hat, dass es gut war, sich für die Anbetung einzusetzen. Denn die Eintragungsliste war voll, am Ende fehlte keine einzige Wache mehr. Und darüber hinaus sah man selbst zu den tiefsten Nachtstunden mehr als die zwei eingeplanten Gemeindemitglieder. Doch trotzdem hörte man in der Stille nur das leise Rauschen der Heizung – und vielleicht Gott oder sich selbst. Es war so still, dass man sich gar nicht traute, die heruntergebrannten Apostelkerzen zu wechseln. Ganz leise versuchten wir es dennoch, um die Lichterpracht bis zur Laudes am Morgen zu erhalten.

Um 6 Uhr gingen die Teelichter aus, nur die Apostellichter erhellten die morgendliche Kirche noch. Karfreitag war also angebrochen, und unsere Nachtwache nach acht Stunden zu Ende. Nachdem wir die Laudes gesungen hatten, zu der -anders als erwartet-doch bestimmt 20 Leute kamen, beendeten wir bei Brot, Käse und Quark mit einem Frühstück die Nacht.

Für uns hat sie sich wirklich gelohnt. Wir hoffen, Ihnen hat es auch so gut gefallen! Hinten in der Kirche werden Sie in der nächsten Zeit eine Möglichkeit finden, uns Ihre Meinung zur Nachtwache an Gründonnerstag mitzuteilen. Wir möchten nämlich gerne wissen, wie sie bei Ihnen persönlich ankam. Auch konstruktive Kritik wäre uns dabei wichtig, denn diese können wir uns nur begrenzt selbst geben, aber dadurch vielleicht noch Dinge verändern.

Wird es denn mit der Anbetung weitergehen?
Wahrscheinlich ja! Wir möchten eine alte Tradition wieder zum Leben erwecken. Daher werden wir zu Ostern und wahrscheinlich auch zu Weihnachten eine große Anbetung planen.
Vielleicht wird es auch im Jahreskreis kleinere Anbetungen geben. Eine Möglichkeit wäre, sie nur bis Mitternacht zu gestalten oder einfach mal nach einem Gottesdienst oder oder oder... Es gibt viele Ideen - Wir würden uns freuen über Ihre Anregungen!

Nutzen Sie die beschriebene Möglichkeit in der Kirche, sprechen Sie Karl-Georg Schumacher und Wieland Kestler an oder senden Sie einfach eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!